+++ Gelungener Ligaauftakt +++

Papst-Elf startet mit verdientem Heimsieg in die neue Saison
Der Auftakt ist gelungen. Unsere zweite Mannschaft hat ihr erstes Punktspiel der neuen Kreisoberliga-Saison gegen die SG VfB 26 Beberstedt mit 3:1 (1:1) gewonnen. Vor 89 Zuschauern war die Papst-Elf über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, musste nach dem schnellen Ausgleich der Gäste aber zunächst Geduld beweisen. Nach der Pause sorgten Colin Pingel und Thomas Kahlmeyer innerhalb von zehn Minuten für die Entscheidung.

Viel Ballbesitz, zunächst aber ohne Ertrag
Nach dem deutlichen 7:0-Erfolg in Rengelrode im Kreispokal ging es für unseren Kreisoberligisten erstmals in dieser Saison um Punkte. Daniel Papst vertraute dabei auf eine Mannschaft, die früh versuchte, das Spiel an sich zu ziehen. Die Blau-Weißen hatten mehr vom Ball und bestimmten über weite Strecken das Geschehen. Beberstedt stand dagegen kompakt und versuchte, unserer Mannschaft möglichst wenig Raum zu überlassen. So spielte sich vieles in der Hälfte der Gäste ab, ohne dass sich daraus sofort zwingende Möglichkeiten entwickelten. Die Geduld zahlte sich nach 22 Minuten erstmals aus. Jonas Grimm brachte den SCH II mit 1:0 in Führung und belohnte damit die bis dahin spielerisch bessere Vorstellung. Lange hielt der Vorsprung allerdings nicht.

Beberstedt antwortet nur drei Minuten später
Die Gäste brauchten lediglich drei Minuten für ihre Reaktion. In der 25. Minute traf Kevin Blache zum 1:1 und stellte die Partie damit wieder auf Anfang. Für die Papst-Elf war der Ausgleich ein kleiner Dämpfer in einer ersten Hälfte, in der sie spielerisch die größeren Anteile besaß. Der SCH ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Unsere Mannschaft blieb am Ball, suchte weiter den Weg nach vorne und versuchte, die Beberstedter Defensive auseinanderzuziehen. Ein weiterer Treffer gelang vor der Pause nicht mehr. So ging es trotz der spielerischen Vorteile mit einem 1:1 in die Kabinen. Das Ergebnis spiegelte zu diesem Zeitpunkt allerdings nur bedingt wider, wie sich die Partie auf dem Platz entwickelt hatte. t.

Pingel bringt den SCH wieder nach vorn
Nach dem Seitenwechsel benötigte die Papst-Elf nicht lange, um die Verhältnisse wieder geradezurücken. Fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Colin Pingel einnetzte. Sein Treffer zum 2:1 in der 50. Minute gab der Papst-Elf genau den Schub, den sie nach dem Remis zur Pause brauchte. Nun wurde der Druck größer. Der SCH spielte weiter nach vorne und ließ Beberstedt immer weniger Möglichkeiten, selbst für Entlastung zu sorgen. Während die Gäste in der ersten Hälfte nach dem Rückstand noch schnell eine Antwort gefunden hatten, gelang ihnen das diesmal nicht.
Stattdessen legten die Blau-Weißen nach.

Kahlmeyer sorgt für klare Verhältnisse
In der 60. Minute erhöhte Thomas Kahlmeyer per Kopf auf 3:1. Damit hatte unsere Mannschaft innerhalb von zehn Minuten aus dem offenen 1:1 eine komfortable Führung gemacht. Vor allem aber war das 3:1 die Belohnung für eine Phase, in der der SCH seine spielerischen Vorteile konsequenter nutzte. Auch danach blieb die Papst-Elf die bestimmende Mannschaft. Beberstedt versuchte, noch einmal zurückzukommen, fand gegen die Heiligenstädter Defensive aber kaum einen Weg zurück ins Spiel. Auf der anderen Seite boten sich unserem Kreisoberligisten weitere Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Dass es nach 90 Minuten beim 3:1 blieb, war aus Sicht der Blau-Weißen beinahe der einzige kleine Makel dieses Nachmittags. Gemessen an den Spielanteilen und Möglichkeiten hätte der Sieg durchaus höher ausfallen können.

Ein Auftakt, auf dem sich aufbauen lässt
Nach dem deutlichen Pokalerfolg in Rengelrode hat die Papst-Elf damit auch ihren Start in die Kreisoberliga erfolgreich gestaltet. Zwei Pflichtspiele, zwei Siege und zehn erzielte Treffer – der Start in die neue Spielzeit kann sich sehen lassen. Dabei war das 3:1 gegen Beberstedt vor allem spielerisch ein Schritt nach vorn. Unsere Mannschaft bestimmte lange Phasen der Partie und ließ sich auch vom schnellen 1:1 nicht aus der Ruhe bringen. Nach der Pause erhöhte der SCH das Tempo und entschied die Begegnung innerhalb von zehn Minuten. Der erste Dreier der neuen Saison ist damit eingefahren.

Am kommenden Sonntag geht es nach Brehme
Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt ohnehin nicht. Am kommenden Sonntag, 30. August, steht für unsere zweite Mannschaft das erste Auswärtsspiel der Kreisoberliga-Saison an. Um 14:30 Uhr ist die Papst-Elf beim SV Blau-Weiß Brehme zu Gast.

Spieldaten
1. SC 1911 Heiligenstadt II – SG VfB 26 Beberstedt 3:1 (1:1)

SC Heiligenstadt:

Lerch – Weilandt – Semper – Grimm – Opfermann (73. Simon) – Schäfer (90. Rohner) – Kahlmeyer (90. Aschoff) – Köhler – Dornieden (70. Wibe) – Pingel (82. Weidemann) – Hanusch

SG VfB 26 Beberstedt:

May – E. Schollmeyer – B. Schollmeyer – Steinke (80. Glanz) – Vestewig – Blache – Jahn – L. Gebhardt – Keppler (46. Hesse) – N. Gebhardt (46. Cotte) – Kühn

Schiedsrichter:
Dietrich

Zuschauer:
89

Tore:
1:0 Grimm (22.), 1:1 Blache (25.), 2:1 Pingel (50.), 3:1 Kahlmeyer (60.)

+++ MATCHDAY AM SONNTAG +++

Vom Pokal in den Ligaalltag: Papst-Elf startet gegen Beberstedt
Die Vorbereitung ist vorbei, das erste Pflichtspiel erfolgreich erledigt – nun beginnt auch für unsere zweite Mannschaft der Ligaalltag. Am heutigen Sonntag empfängt die Papst-Elf zum Auftakt der neuen Kreisoberliga-Saison die SG VfB 26 Beberstedt. Um 15:00 Uhr rollt auf dem Kunstrasenplatz im Gesundbrunnen der Ball. Nach dem überzeugenden Pokalauftritt vor einer Woche möchte unsere Mannschaft nun auch in der Liga einen guten Start erwischen.

Sieben Tore und ein gelungener Pflichtspielauftakt
Lange musste Daniel Papst mit seiner Mannschaft auf das erste Spiel warten, bei dem nicht mehr getestet, sondern wieder um etwas gespielt wurde. Am vergangenen Sonntag meldeten sich unsere 2. Mannschaft eindrucksvoll aus der Sommerpause zurück. Beim SV 1911 Rengelrode ließ die Papst-Elf in der ersten Runde des Kreispokals von Beginn an wenig anbrennen. Am Ende wurde es ein deutlicher 7:0-Auswärtssieg und damit ein souveräner Einzug in die zweite Pokalrunde. So klar das Ergebnis auch ausfiel: Für Trainer Daniel Papst und seine Mannschaft war vor allem wichtig, nach der langen Vorbereitung wieder in den Pflichtspielrhythmus zu kommen. Heute beginnt nun das, was die kommenden Monate bestimmen wird.

Bekannter Gegner zum Auftakt

In der vergangenen Spielzeit belegte die SG Beberstedt mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 36:43 den achten Tabellenplatz. Unsere Mannschaft schloss die Saison mit 37 Punkten auf Rang fünf ab. Das letzte direkte Duell im Gesundbrunnen fand im vergangenen November statt. Damals trennten sich die Papst-Elf und Beberstedt mit 1:1. Auch die Gäste haben bereits ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison absolviert. Am vergangenen Wochenende empfing Beberstedt im Kreispokal die SG BSV BW Lengenfeld/Stein und setzte sich in einer torreichen Partie mit 5:4 durch.

Jetzt beginnt die lange Reise durch die Liga
Trotzdem sind gerade diese ersten Wochen interessant. Abläufe müssen wieder greifen, Rollen finden sich neu und aus einer langen Vorbereitung soll Schritt für Schritt wieder der Rhythmus einer Saison entstehen. Gegen Beberstedt wird jedoch ein anderes Spiel entstehen. Die Gäste kennen die Liga, kennen unsere Mannschaft und haben bereits in der vergangenen Saison gezeigt, dass sie im Gesundbrunnen unangenehm sein können.

Der erste Liga-Sonntag im Gesundbrunnen
Nach dem gelungenen Pokalstart soll heute nun der nächste gute Auftritt folgen. Entscheidend wird sein, wie die Papst-Elf den Wechsel zurück in den Ligaalltag annimmt. Um 15:00 Uhr ist Anstoß auf dem Kunstrasenplatz im Gesundbrunnen. Nach einer langen Sommervorbereitung beginnt damit auch für unsere Zweite wieder der Ligaalltag.

Auf geht’s, SCH!

+++ Nächste Runde +++

Erst souverän, dann plötzlich eng: SCH zieht nach 5:2 in Siebleben weiter
Der erste Schritt im Thüringer Landespokal ist gemacht. Unsere Mannschaft hat sich am Freitagabend mit 5:2 (3:0) bei der SpVgg Siebleben 06 durchgesetzt und damit das Ticket für die zweite Runde gelöst. Was nach einer souveränen ersten Halbzeit bereits früh entschieden schien, wurde nach dem Seitenwechsel noch einmal deutlich unangenehmer. Der Landesklassist verkürzte innerhalb weniger Minuten auf 2:3 und brachte damit noch einmal Spannung in die Partie. Erst in der Schlussphase sorgte die Ludwig-Elf für klare Verhältnisse und ein letztlich standesgemäßes Ergebnis.

Schnellhardt bringt den SCH auf Kurs
Die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt. Auf der einen Seite der Landesklassist aus Siebleben, auf der anderen unsere Verbandsligamannschaft, die nach dem 3:1-Auswärtssieg in Bad Berka mit einem Erfolgserlebnis im Rücken nach Gotha gereist war. Dass Pokalspiele trotzdem ihre eigenen Geschichten schreiben können, sollte sich an diesem Abend noch zeigen.
Zunächst lief allerdings vieles nach Plan. Die Blau-Weißen bestimmten die Partie und gingen nach 16 Minuten verdient in Führung. Fabian Schnellhardt erzielte das 1:0 und brachte damit früh Ruhe in das Spiel unserer Mannschaft. Siebleben, das in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Landesklasse erst in der Schlussphase der Spielzeit perfekt gemacht hatte, hielt dagegen, konnte den SCH im ersten Durchgang aber nicht entscheidend aus dem Rhythmus bringen.

Zwei Treffer kurz vor der Pause
Lange blieb es beim knappen 1:0. Gerade in einem Pokalspiel ist ein solcher Spielstand immer mit einer gewissen Gefahr verbunden. Ein Moment kann reichen, um eine Partie wieder in eine völlig andere Richtung zu lenken. Genau das ließ unsere Mannschaft kurz vor der Pause aber nicht zu. In der 41. Minute erhöhte Martin Fiedler auf 2:0. Nur drei Minuten später schlug der SCH erneut zu. Kapitän Fabian Schnellhardt war es, der den Ball im Siebleber Tor unterbrachte und mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 stellte. Damit schien die Partie unmittelbar vor dem Seitenwechsel bereits deutlich in Richtung unserer Mannschaft gekippt zu sein. Drei Tore Vorsprung, das Spiel weitgehend unter Kontrolle – die Ausgangslage zur Pause hätte kaum besser sein können.

Siebleben meldet sich eindrucksvoll zurück
Doch nach dem Seitenwechsel änderte sich die Geschichte dieses Pokalabends. Siebleben kam zurück. Und plötzlich wurde aus einer bis dahin deutlichen Angelegenheit ein hartes Stück Arbeit. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Andreas Jewtschuk das 1:3. Der Treffer gab den Hausherren spürbar neuen Mut. Was zur Pause noch nach einer komfortablen Führung ausgesehen hatte, war wenige Minuten später wieder ein echtes Pokalspiel. In der 59. Minute bekam Siebleben einen Strafstoß zugesprochen. Michele Lehmann verwandelte und verkürzte auf 2:3. Innerhalb von sieben Minuten war der Drei-Tore-Vorsprung auf einen Treffer zusammengeschmolzen.

Aus einem ruhigen Abend wird harte Arbeit
Genau diese Phase machte deutlich, warum solche Spiele nie vorzeitig abgehakt werden dürfen. Die Gastgeber hatten nichts mehr zu verlieren und waren nach den beiden Treffern wieder mittendrin. Unsere Mannschaft musste sich dagegen neu sammeln.
Die beiden Gegentore waren aus SCH-Sicht unnötig. Statt die Partie mit der 3:0-Führung ruhig herunterzuspielen, musste die Ludwig-Elf plötzlich wieder um den Einzug in die nächste Runde arbeiten. Es war nun weniger souverän als noch vor der Pause. Siebleben glaubte wieder an seine Chance, während die Blau-Weißen einen Weg finden mussten, dem Spiel erneut die gewünschte Richtung zu geben.
Dass die Gastgeber diese Phase nicht einfach herschenkten, kam dabei keineswegs überraschend. Bereits im Qualifikationsspiel in Walldorf hatte die SpVgg Moral bewiesen: Dort geriet Siebleben zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand und drehte die Partie anschließend noch.

Wolanski sorgt für die Erlösung
Die Minuten verstrichen, die knappe Führung hielt. Eine endgültige Entscheidung fehlte aber weiterhin. Erst acht Minuten vor dem Ende konnte unsere Mannschaft wieder durchatmen. Nach einem Strafstoß bot sich Maciej Wolanski die Möglichkeit zum 4:2. Der Angreifer blieb ruhig und verwandelte in der 82. Minute. Der Zwei-Tore-Abstand war wiederhergestellt – und damit war der Widerstand der Gastgeber schließlich gebrochen. Für die Ludwig-Elf war dieser Treffer die Erlösung nach einer zweiten Halbzeit, die deutlich mehr Kraft gekostet hatte, als es nach dem Pausenstand zu erwarten gewesen war. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ole Hoch. Tief in der Nachspielzeit traf der Rückkehrer in der 90.+6 Minute zum 5:2 und stellte damit den Endstand her. So stand nach 90 intensiven Pokalminuten doch noch das Ergebnis auf der Anzeigetafel, das den Unterschied zwischen Landesklasse und Verbandsliga widerspiegelte.

Weiter – aber mit einer kleinen Warnung
Unter dem Strich steht das, was im Pokal zählt: der Einzug in die nächste Runde. Fünf Auswärtstore, zwei Treffer von Fabian Schnellhardt und drei weitere Torschützen zeigen zudem, dass sich die Verantwortung in der Offensive auf mehrere Schultern verteilt. Trotzdem wird die zweite Halbzeit Gesprächsstoff liefern. Nach einer 3:0-Pausenführung darf eine Partie nicht innerhalb von sieben Minuten wieder derart offen werden. Die beiden Gegentreffer machten einen Abend unnötig kompliziert, den der SCH zuvor souverän gestaltet hatte. Gleichzeitig zeigte die Mannschaft eine Reaktion. Sie verlor nach dem 2:3 nicht völlig den Zugriff, überstand die unangenehme Phase und machte das Weiterkommen mit den Treffern von Maciej Wolanski und Ole Hoch endgültig fest. Vor 207 Zuschauern war es damit genau das Pokalspiel, das nach 45 Minuten eigentlich niemand mehr erwartet hatte: erst souverän, dann plötzlich eng – und zum Schluss doch deutlich.

Zurück in den Ligaalltag
Nach dem erfolgreichen Pokalabend richtet sich der Blick wieder auf die Verbandsliga. Am kommenden Samstag, 29. August, steht das nächste Heimspiel im Gesundbrunnen auf dem Programm. Um 14:00 Uhr empfängt die Ludwig-Elf am 4. Spieltag den FC An der Fahner Höhe.
Dann soll an die guten Phasen der vergangenen Spiele angeknüpft werden – und das möglichst über die gesamten 90 Minuten.

Spieldaten
SpVgg Siebleben 06 – 1. SC 1911 Heiligenstadt 2:5 (0:3)

SpVgg Siebleben 06
Kirchner – Votava (54. Gattinger) – Schreiber – Jewtschuk – Seyfarth – Lehmann – Franz (84. Abendroth) – Rümpler – Strießbaum – Fröbe (85. Bayer) – Arlt (79. Hüneke)

SC Heiligenstadt
Fröhlich – Wolanski (90. Jargees Ali) – Abdoul Aziz (85. Dornieden) – Aschoff (84. Köhler) – Jeschke – Hoch – Wilhelm (79. Opfermann) – Michalek – Schnellhardt – Voilenko – Fiedler (85. Lerch)

Schiedsrichter
Götze

Zuschauer
207

Tore
0:1 Schnellhardt (16.), 0:2 Fiedler (41.), 0:3 Schnellhardt (44.), 1:3 Jewtschuk (52.), 2:3 Lehmann (59. FE), 2:4 Wolanski (82. FE), 2:5 Hoch (90.+6.)

 

 

+++ MATCHDAY! AM FREITAG +++

Pokalabend in Siebleben
Der Ligaalltag macht an diesem Wochenende Pause. Heute Abend geht es für die Ludwig-Elf um 18:30 Uhr auf dem Sportplatz in Siebleben um den Einzug in die zweite Runde des Thüringenpokals. Und Pokalspiele haben bekanntlich ihren eigenen Charakter. Der Gegner ist dabei alles andere als unbekannt für unsere Blau-Weißen. Schon in der vergangenen Saison führte der Pokalweg in Runde zwei nach Siebleben.

Mit Rückenwind aus Bad Berka
Für die Ludwig-Elf kommt der Wechsel vom Liga- in den Pokalmodus nach einem Wochenende, das gutgetan hat. Nach dem 1:1 zum Auftakt in Bad Frankenhausen und der 0:2-Heimniederlage gegen Saalfeld gelang beim bis dahin verlustpunktfreien Aufsteiger FC Einheit Bad Berka die passende Antwort. Mit 3:1 nahm der SCH alle drei Punkte aus der Kurstadt mit und belohnte sich für einen kämpferisch starken Auftritt. Genau diese Geschlossenheit wird auch heute gefragt sein. Einen Klassenunterschied gibt es auf dem Papier, geschenkt bekommt man im Pokal dafür bekanntlich wenig. Personell sieht es bei den Blau-Weißen ordentlich aus. Abgesehen von den weiterhin fehlenden Langzeitverletzten kann Alexander Ludwig auf seinen Kader zurückgreifen.

Siebleben kennt den Pokal – und kennt den SCH
Die SpVgg Siebleben 06 spielt auch in dieser Saison in der Landesklasse, Staffel 3. Nach den ersten drei Ligaspielen stehen drei Punkte und ein Torverhältnis von 7:11 zu Buche. Zuletzt zeigte die Mannschaft beim Mosbacher SV eine deutliche Reaktion und feierte einen klaren Auswärtserfolg. Den Platz in der ersten Hauptrunde musste sich Siebleben zunächst erarbeiten. Bei der Auslosung war dem SCH noch der Sieger aus der Qualifikationspartie zwischen Walldorf und Siebleben zugelost worden. Die SpVgg setzte sich durch, und damit kommt es nun erneut zum Pokalduell beider Vereine. An das vergangene Aufeinandertreffen haben wir durchaus gute Erinnerungen. Fast genau vor einem Jahr standen sich beide Mannschaften ebenfalls in Siebleben im Thüringenpokal gegenüber. Damals gewann der SCH in der zweiten Runde mit 5:0. Ein Ergebnis, das heute allerdings keinerlei Bedeutung mehr besitzt.
Für unsere Mannschaft geht es deshalb darum, von Beginn an präsent zu sein. Nicht mit großen Worten, sondern mit derselben Bereitschaft, die am vergangenen Wochenende den Unterschied gemacht hat.

Auf geht’s, SCH!

🖊️ Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/3sm05

+++ Alle unsere Spiele am Wochenende +++

1. Runde Landespokal

🆚 SpVgg Siebleben 06
🕒 Freitag 21.08.26 | 18:30 Uhr
🏟️ Sportplatz Siebleben

Auf geht`s

📲 Wie immer berichten wir wieder auf allen Social Media Kanälen

💻 Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/3sm05

Reserve
KREISOBERLIGA
So, 23.08.26 | 15:00
SCHII vs. SG VfB 26 Beberstedt

U19
SCH vs. FSV Eintracht Eisenach
Sonntag 23.AUG.26 | 10:30
KuRa Gesundbrunnen

U17 / B1
1. FC Eichsfeld vs. SCH
Samstag 22.AUG.26 | 10:30

U17 / B2
SG SV Germania Wüstheuterode vs. SCH
Sonntag
23.AUG.26 | 14:00

U15
SV 09 Arnstadt vs. SCH
Sonntag 23.AUG.26 | 10:30

U13
SCH vs. FC Carl Zeiss Jena
Samstag 22.AUG.26 | 10:30
KuRa Gesundbrunnen

U13 / D2
SC Nottertal Heilinger Höhen vs. SCH
Samstag 22.AUG.26 | 10:30

U13 / D3
SPIELFREI

U11 / E1
SCH vs. SCH
Samstag 22.AUG.26 | 14:00
Stelzenberg

U11 / E2
SpG Birkungen 07 II vs. SCH
Samstag 22.AUG.26 | 11:00

U9 / F1
SPIELFREI

U9 / F1
SPIELFREI

U9 / F1
SPIELFREI

+++ Klarer Auswärtssieg +++

Souverän in Runde zwei: Papst-Elf löst Pokalaufgabe in Rengelrode
Mit einem klaren Auswärtssieg ist unsere zweite Mannschaft in die neue Pflichtspielsaison gestartet. Die Papst-Elf setzte sich am Sonntagnachmittag in der ersten Runde des Kreispokals mit 7:0 (4:0) beim SV 1911 Rengelrode durch und zog damit souverän in die zweite Runde ein. Über die gesamten 90 Minuten waren die Blau-Weißen die klar bessere Mannschaft und ließen beim unterklassigen Gastgeber keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Für den Kreisoberligisten war es nach der langen Sommervorbereitung der erste Auftritt, bei dem wieder das Ergebnis zählte. Entsprechend konzentriert ging die Mannschaft von Trainer Daniel Papst die Partie an.

Frühe Tore sorgen für klare Verhältnisse
Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da setzte der SCH das erste Zeichen. Thomas Kahlmeyer traf zum 1:0 und brachte die Papst-Elf damit schnell auf Kurs. Der Angreifer hatte bereits in der vergangenen Kreisoberliga-Saison regelmäßig seine Torgefahr unter Beweis gestellt und eröffnete nun auch im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit den Torreigen.
Der SCH blieb anschließend die spielbestimmende Mannschaft. Die Blau-Weißen kontrollierten die Partie, hielten den Druck hoch und ließen Rengelrode kaum Gelegenheit, selbst Einfluss auf das Geschehen zu nehmen. In der 15. Minute folgte bereits der zweite Treffer. Steven Schäfer erhöhte auf 2:0 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Der SV 1911 Rengelrode hielt dagegen, konnte den Kreisoberligisten an diesem Nachmittag aber nur selten aus seinem Rhythmus bringen.

Jargees Ali schnürt den Doppelpack
Kurz vor der Pause machten die Blau-Weißen innerhalb weniger Minuten aus einer komfortablen Führung eine deutliche Angelegenheit. In der 40. Minute bekam der SCH einen Foulelfmeter zugesprochen. Jagar Jargees Ali übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 3:0. Der junge Angreifer brauchte anschließend nur drei weitere Minuten für seinen zweiten Treffer. In der 43. Minute erhöhte Jargees Ali auf 4:0 und sorgte damit schon vor dem Halbzeitpfiff für klare Verhältnisse. Mit dieser Führung ging es in die Kabinen. Die Papst-Elf hatte ihre Favoritenrolle bis dahin konsequent angenommen. Vier Tore, klare Spielkontrolle und ein Gegner, dem kaum Möglichkeiten gelassen wurden – der erste Durchgang verlief ganz nach dem Geschmack der Blau-Weißen. Vor allem die Konzentration stimmte.

Auch nach der Pause bleibt der SCH konsequent
Wer nach dem Seitenwechsel damit gerechnet hatte, dass die Papst-Elf angesichts des deutlichen Vorsprungs einen Gang zurückschalten würde, sah sich schnell eines Besseren belehrt.
Nur neun Minuten nach Wiederanpfiff fiel das 5:0. Erneut zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Diesmal trat Paul Opfermann an und verwandelte den zweiten Foulelfmeter des Nachmittags sicher. Die Begegnung war damit endgültig entschieden. Trotzdem spielte die Papst-Elf weiter nach vorne und blieb das klar bessere Team. In der 66. Minute trug sich auch Alexander Rohner in die Torschützenliste ein.

Rasho setzt den Schlusspunkt
Auch in der Schlussphase blieb die Papst-Elf konsequent. Die Partie war längst entschieden, doch die Blau-Weißen spielten ihren Auftritt konzentriert zu Ende.
Fünf Minuten vor Schluss fiel schließlich das siebte und letzte Tor des Nachmittags. Habash Rasho traf in der 85. Minute zum 7:0 und setzte damit den Schlusspunkt unter einen rundum gelungenen Pflichtspielauftakt. Wenig später war Schluss. Vor 99 Zuschauern durfte die Papst-Elf einen ungefährdeten Einzug in die zweite Pokalrunde feiern.

Ein Auftakt nach Maß
Die Rollenverteilung vor dem Spiel war klar, und die Papst-Elf wurde ihrer Favoritenrolle über die gesamten 90 Minuten gerecht. Die Mannschaft nahm die Partie konzentriert an, sorgte früh für klare Verhältnisse und ließ auch nach der Pause nicht nach. Für Trainer Daniel Papst und seine Mannschaft war dieser Pokalnachmittag damit vor allem eines: ein gelungener Abschluss der Vorbereitung und ein erfolgreicher Start in die neue Pflichtspielsaison.

Jetzt beginnt die Kreisoberliga-Saison
Schon am kommenden Sonntag, 23. August, steht für die Papst-Elf das erste Punktspiel der neuen Kreisoberliga-Saison auf dem Programm. Um 15:00 Uhr empfängt der SCH die SG VfB 26 Beberstedt.

 

Spieldaten
SV 1911 Rengelrode – 1. SC 1911 Heiligenstadt II 0:7 (0:4)

SV 1911 Rengelrode
C. Wehr – Schneider – Frost – Beckmann – Jung (60. Guenther) – Wolf (81. Grimm) – J. Wehr – Häger (72. Benseler) – Siebert – Kuhnke – Rodenstock

SC Heiligenstadt
Lerch – Kaufhold (56. Wibe) – Simon – Weilandt – Semper – Opfermann (63. Aschoff) – Jargees Ali (56. Rasho) – Schäfer (63. Rohner) – Kahlmeyer (63. Hanusch) – Köhler – Pingel

Schiedsrichter
Schlögl

Zuschauer
99

Tore
0:1 Kahlmeyer (4.), 0:2 Schäfer (15.), 0:3 Jargees Ali (40.FE), 0:4 Jargees Ali (43.), 0:5 Opfermann (54. FE), 0:6 Rohner (66.), 0:7 Rasho (85.)

+++ MATCHDAY AM SONNTAG +++

Papst-Elf startet im Kreispokal
Nun endet für unsere zweite Mannschaft die lange Sommervorbereitung – und ab heute zählen wieder die Ergebnisse. Zum ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 führt der Weg nur wenige Kilometer aus Heiligenstadt hinaus. Um 14:30 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Daniel Papst in der ersten Runde des Kreispokals auf den SV 1911 Rengelrode.

Aus Vorbereitung wird Wettkampf
Für unsere 2. Mannschaft beginnt die neue Spielzeit direkt im Pokal. Eine Konstellation, die ihren ganz eigenen Reiz besitzt. Nach einer langen Vorbereitung soll sich nun zeigen, was sich bereits gefestigt hat und woran noch gearbeitet werden muss. Der Kern der Papst-Elf kennt diese Situationen inzwischen gut. Viele Spieler stehen schon seit mehreren Jahren gemeinsam auf dem Platz. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung junger Akteure ein wichtiger Bestandteil unserer zweiten Mannschaft. Cheftrainer Daniel Papst steht dabei weiterhin an der Seitenlinie und führt den SCH auch in dieser Saison durch die Kreisoberliga.

Rengelrode setzt auf den Heimvorteil
Der SV 1911 Rengelrode geht zwei Spielklasse unter unserer Mannschaft in die Saison und tritt 2026/27 in der 1. Kreisklasse an. Der Ligastart folgt erst eine Woche später mit dem Auswärtsspiel beim FSV Uder. Zuvor gehört die Bühne auch hier ganz dem Kreispokal. Von der unterschiedlichen Spielklassenzugehörigkeit sollte sich allerdings niemand täuschen lassen. Rengelrode hat auf dem eigenen Sportplatz wenig zu verlieren und bekommt gleich zum Auftakt die Gelegenheit, sich gegen einen Kreisoberligisten zu zeigen.

Ein Pokalspiel fast vor der eigenen Haustür
Auch die Nähe zwischen beiden Vereinen macht diesen Sonntagnachmittag besonders. Keine lange Auswärtsfahrt, dafür ein Pokalspiel fast vor der eigenen Haustür.
Für die Papst-Elf ist die Partie zugleich der Übergang vom Sommer in den Pflichtspielalltag. Die Kreisoberliga beginnt für unsere Mannschaft erst am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen den VfB Beberstedt. Bis dahin zählt ausschließlich Rengelrode. Unsere Papst-Elf möchte ihren ersten Pflichtspielauftritt natürlich nutzen, um sich das Ticket für die nächste Pokalrunde zu sichern.

Auf geht’s, SCH!

+++ Auswärtssieg +++

Starke Reaktion in Bad Berka: SCH feiert ersten Saisonsieg
Der SCH hat sich mit einer starken Reaktion zurückgemeldet. Beim bis dahin verlustpunktfreien FC Einheit Bad Berka setzte sich die Ludwig-Elf am Samstagnachmittag verdient mit 3:1 (1:1) durch und feierte damit den ersten Sieg der neuen Verbandsliga-Saison. Maciej Wolanski brachte den SCH früh in Führung, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Adrian Wilhelm mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Vor allem die Art und Weise machte diesen Auswärtssieg wertvoll. Bei Temperaturen weit über 30 Grad, die beiden Mannschaften im Laufe der Partie zunehmend anzumerken waren, hatte die Ludwig-Elf das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen 1:1 nicht aus der Ruhe bringen.

Von Beginn an voll im Spiel
Die Ludwig-Elf war vom Anpfiff weg hellwach. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, da hätte der SCH eigentlich schon mit zwei Toren führen müssen. Zunächst bot sich Robin Vogt eine große Gelegenheit, kurz darauf hatte auch Maciej Wolanski die frühe Führung auf dem Fuß. Beide Möglichkeiten blieben zunächst ungenutzt. Trotzdem war sofort zu erkennen, in welche Richtung der SCH dieses Spiel lenken wollte. Der SCH war präsent, suchte konsequent den Weg nach vorne und setzte die Gastgeber früh unter Druck. In der 10. Minute belohnte sich die Mannschaft schließlich für diesen starken Beginn. Wolanski nutzte die nächste Gelegenheit und brachte den SCH verdient mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb die Ludwig-Elf die spielbestimmende Mannschaft. Bad Berka war mit zwei Siegen in die Saison gestartet und hatte dabei offensiv für reichlich Aufsehen gesorgt. Davon ließ sich der SCH jedoch nicht beeindrucken. Die Mannschaft blieb aktiv und hatte die Partie weitgehend unter Kontrolle.

Der Ausgleich bringt den SCH nicht aus der Ruhe
Umso ärgerlicher war der Ausgleich in der 29. Minute. Denis Jäpel, der bereits an den ersten beiden Spieltagen seine Torgefahr unter Beweis gestellt hatte, traf für die Gastgeber zum 1:1.
Ein Gegentor, das zu diesem Zeitpunkt durchaus wehtat. Vor allem deshalb, weil sich der SCH für seinen Aufwand und die guten Möglichkeiten bis dahin eigentlich deutlicher hätte belohnen müssen. Entscheidend war jedoch die Reaktion der Mannschaft. der SCH verlor nach dem Ausgleich weder die Ordnung noch den Zugriff auf die Partie. Stattdessen arbeitete die Ludwig-Elf weiter, blieb geduldig und suchte weiterhin den Weg nach vorne. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit. Ein Ergebnis, mit dem man angesichts der eigenen Möglichkeiten nicht vollständig zufrieden sein konnte. Gleichzeitig war klar: Wenn die Mannschaft diesen Auftritt auch nach der Pause fortsetzt und vor dem gegnerischen Tor konsequenter wird, ist an diesem Nachmittag mehr möglich.

Chancen sind da – nur das zweite Tor fehlt
Zur zweiten Halbzeit reagierte Trainer Alexander Ludwig auch personell. Adrian Wilhelm und Martin Fiedler kamen für Robin Vogt und Fabio Dornieden in die Partie. Am grundsätzlichen Bild änderte sich wenig. Der SCH blieb dran und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Ole Hoch hatte die Chance auf die erneute Führung, Martin Fiedler scheiterte am Pfosten und auch Jagar Jargees Ali bot sich eine große Gelegenheit. Das 2:1 wollte zunächst einfach nicht fallen. Die Möglichkeiten waren da, der Aufwand stimmte und der SCH hatte weiterhin viel Kontrolle über die Begegnung. Nur die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte. Doch anders als noch eine Woche zuvor gegen Saalfeld sollte sich der Aufwand diesmal auszahlen.

Wilhelm bringt den SCH auf die Siegerstraße
In der 72. Minute wurde Maciej Wolanski im Strafraum gefoult. Adrian Wilhelm übernahm die Verantwortung – und behielt die Nerven. Der zur Pause eingewechselte Offensivspieler verwandelte zum 2:1 und sorgte damit für die längst ersehnte erneute Führung. Nun waren die Gastgeber gefordert. Bad Berka musste mehr riskieren und versuchte noch einmal, in die Partie zurückzukommen. Die Ludwig-Elf hielt dagegen. Nach zwei Spielen ohne Sieg war zu spüren, wie sehr der SCH diese drei Punkte mit nach Heiligenstadt nehmen wollte. Weil der Vorsprung zunächst nur ein Tor betrug, blieb die Begegnung bis tief in die Nachspielzeit offen. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der 90.+9 Minute. Wieder war es Adrian Wilhelm. Mit seinem zweiten Treffer des Tages machte der Joker den Deckel drauf und sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung. Kurz darauf war Schluss – und der erste Saisonsieg perfekt.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung
Nach dem Abpfiff war die Erleichterung entsprechend groß. Die Mannschaft hatte sich diesen Erfolg über die gesamte Spielzeit erarbeitet und vor allem die richtige Antwort auf die Niederlage der Vorwoche gegeben. Natürlich bleibt auch die Erkenntnis, dass sich der SCH für seine Möglichkeiten früher hätte belohnen müssen. Gerade in der Anfangsphase und auch nach dem Seitenwechsel waren genügend Chancen vorhanden, um die Partie eher zu entscheiden. Doch an diesem Nachmittag überwog etwas anderes: Die Mannschaft ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicht von den vergebenen Chancen zu Beginn, nicht vom zwischenzeitlichen Ausgleich und auch nicht von den weiteren ausgelassenen Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit. Der SCH blieb geduldig, arbeitete weiter und belohnte sich am Ende für eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Passend dazu fiel auch das Fazit von Trainer Alexander Ludwig aus:

„Wir haben heute als Mannschaft zusammengearbeitet und gemeinsam gefightet. Jeder war für den anderen da. Diesen Erfolg haben wir uns gemeinsam verdient.“

102 Zuschauer sahen am Ende einen verdienten 3:1-Auswärtssieg des SCH. Drei Punkte, die nach den ersten beiden Saisonspielen guttun – und ein Auftritt, auf dem die Mannschaft in den kommenden Wochen aufbauen kann.

Der Blick geht Richtung Landespokal
Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Freitag wartet die nächste Aufgabe auf den SCH. Dann geht es in der ersten Runde des Thüringer Landespokals zur SpVgg Siebleben 06. Anstoß ist um 18:30 Uhr. Nach dem ersten Saisonsieg nimmt die Ludwig-Elf aus Bad Berka nicht nur drei Punkte, sondern auch neues Selbstvertrauen mit nach Heiligenstadt. Nun gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und den Schwung mit in den Pokalabend zu nehmen.

Spieldaten
FC Einheit Bad Berka – 1. SC 1911 Heiligenstadt 1:3 (1:1)

FC Einheit Bad Berka
Scheeder – Schneider – Möller – Jäpel – Jordan – Schuchardt (75. Schönemann) – Bartholmeß (55. Hupach) – Schaft – Grzega – Wagner (89. Lubrich) – Müller

SC Heiligenstadt
Stankovic – Wolanski (90. Lerch) – Abdoul Aziz – Aschoff – Jeschke – Hoch – Vogt (46. Wilhelm) – Michalek – Dornieden (46. Fiedler (81. Jargees Ali)) – Schnellhardt – Voilenko

Schiedsrichter
Weltzien

Zuschauer
102

Tore
0:1 Wolanski (10.), 1:1 Jäpel (29.), 1:2 Wilhelm (72.FE), 1:3 Wilhelm (90.+9)

 

+++ MATCHDAY! AM SAMSTAG +++

SCH gastiert beim starken Aufsteiger
Manchmal erzählt eine Saison schon nach wenigen Wochen Geschichten, mit denen vorher kaum jemand gerechnet hat. Wenn unsere Mannschaft heute um 15:00 Uhr beim FC Einheit Bad Berka antritt, treffen zwei Teams aufeinander, deren Start kaum unterschiedlicher hätte verlaufen können. Der Aufsteiger aus der Kurstadt steht nach zwei Siegen an der Tabellenspitze. Unsere Mannschaft fährt dagegen mit dem klaren Wunsch nach Bad Berka, eine Reaktion auf die Heimniederlage gegen den FC Saalfeld zu zeigen.

Saalfeld aufgearbeitet – Blick wieder nach vorn
Die Niederlage am vergangenen Wochenende war ein Brett. Viel Ballbesitz, viele ordentliche Ansätze – aber keine Tore. Saalfeld zeigte sich dagegen konsequent und nahm die Punkte aus dem Gesundbrunnen mit. Unter der Woche wurde das Spiel aufgearbeitet. Nicht schöngeredet, aber auch nicht größer gemacht, als es ist. Alexander Ludwig und seine Mannschaft haben an den Dingen gearbeitet, die gegen Saalfeld gefehlt haben. Personell muss unser Trainer auf Leon Göbel verzichten. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Nico Berger, Elias Gorges und Leon Gümpel. Bei Elias und Leon brachte die Untersuchung unter der Woche Gewissheit: Beide haben einen Sehnenanriss im Leistenbereich erlitten und werden noch längere Zeit fehlen.

Ein Aufsteiger, der sofort angekommen ist
Wer beim FC Einheit Bad Berka noch vom klassischen Neuling spricht, sollte einen Blick auf die ersten Wochen werfen. Nach dem Aufstieg aus der Landesklasse hat die Mannschaft von Trainer Stephan Reitmann keinerlei Anlaufzeit benötigt. Zwei Spiele, zwei Siege und Tabellenplatz eins. Zuletzt gewann die Einheit ein außergewöhnliches Auswärtsspiel beim FSV Schleiz mit 6:4 – trotz Unterzahl. Denis Jäpel erzielte dabei gleich vier Treffer. Schon die vergangene Saison hatte gezeigt, welche Offensivkraft in dieser Mannschaft steckt. Die Einheit beendete ihre Landesklasse-Spielzeit mit deutlichen Siegen und schaffte anschließend den Sprung in Thüringens höchste Spielklasse. Im Sommer wurde der Aufstiegskader gezielt ergänzt. Unter anderem kamen Kaoa Kahlef, Paul Jordan und Carlo Bartholmeß. Zusätzlich verpflichtete die Einheit mit Paul Grzega einen Abwehrspieler mit Regionalliga-Erfahrung. Das ausgegebene Saisonziel lautet Klassenerhalt – der Start macht allerdings deutlich, dass dieser Aufsteiger niemandem etwas schenken wird.

Zwei Mannschaften mit etwas zu beweisen
Genau darin liegt der Reiz dieses Samstagnachmittags. Bad Berka möchte seinen perfekten Saisonbeginn bestätigen. Unsere Mannschaft möchte zeigen, dass die 90 Minuten gegen Saalfeld nicht das Bild bestimmen, das sie von sich selbst hat. Es braucht dafür keine großen Worte. Entscheidend wird sein, aus dem eigenen Ballbesitz mehr Gefahr zu entwickeln, in den entscheidenden Momenten konsequenter zu werden und gleichzeitig die offensive Qualität der Gastgeber zu kontrollieren. Gerade Jäpel hat mit seinem Viererpack in Schleiz eindrucksvoll gezeigt, wie wenig Raum Bad Berka vor dem gegnerischen Tor benötigt.

Die Antwort zählt auf dem Platz
Nach einer intensiven Trainingswoche führt der Weg nun ins Ilmtalstadion. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz – und dort bekommt unsere Mannschaft unmittelbar die Gelegenheit, auf den ersten Rückschlag der jungen Saison zu antworten. Nicht mit Ankündigungen. Sondern mit 90 Minuten Fußball.

Auf geht’s, SCH!

💻 Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/1nsh0

+++ DANKE BERND +++

Danke, Bernd – für mehr als vier Jahrzehnte Treue zum SCH
Es gibt Menschen in einem Verein, die nur selten im Mittelpunkt stehen. Die keine Tore schießen, keine Schlagzeilen bekommen und trotzdem über Jahrzehnte dafür sorgen, dass ein Verein funktioniert. Bernd Brodmann ist einer dieser Menschen.
Seit 1980 ist Bernd Mitglied bei unserem SC. Mehr als vier Jahrzehnte hält er unserem Verein inzwischen die Treue. Eine lange Zeit, in der sich beim SCH vieles verändert hat – doch auf einen konnten wir uns immer verlassen: auf Bernd.

Seit über 25 Jahren bei unseren Heimspielen im Einsatz
Im Jahr 2000 übernahm Bernd zusätzlich Verantwortung und engagierte sich fortan als Ordner und Kassierer bei unseren Heimspielen. Seitdem gehörte er am Gesundbrunnen einfach dazu.
Mehr als 400 Heimspiele hat er in dieser Zeit begleitet. Über 45.000 Zuschauer hat er dabei an den Eingängen zu unseren Spielen begrüßt. Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Wochenenden und noch viel mehr ehrenamtliche Stunden. Stunden, die Bernd unserem Verein geschenkt hat.
Bei Wind und Wetter, bei großen Spielen und an weniger guten Tagen. Egal, in welcher Liga der SCH gerade spielte und egal, wie viele Zuschauer den Weg in den Gesundbrunnen fanden: Bernd war da.

Einer, auf den immer Verlass war
Ein Verein lebt nicht allein von dem, was auf dem Fußballplatz passiert. Er lebt vor allem von den Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Bernd hat genau das über Jahrzehnte getan. Menschen wie er stehen dabei nur selten im Mittelpunkt. Vieles von dem, was sie leisten, wird irgendwann selbstverständlich. Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, seinem Verein über einen so langen Zeitraum die Treue zu halten und immer wieder da zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird. Umso wichtiger ist es uns, heute einmal ganz bewusst Danke zu sagen.

Lieber Bernd, DANKE!
Danke für deine außergewöhnliche Treue.
Danke für mehr als 400 Heimspiele.
Danke für unzählige ehrenamtliche Stunden.
Danke dafür, dass wir uns all die Jahre auf dich verlassen konnten.
Und vor allem: Danke dafür, dass du seit 1980 ein Teil unseres SCH bist.
Im Namen des gesamten 1. SC 1911 Heiligenstadt und unseres Vorstandes möchten wir dir für deinen außergewöhnlichen Einsatz von Herzen danken. Wir wünschen dir für die kommende Zeit vor allem alles Gute und ganz viel Gesundheit.
Und eines hast du dir nach all den Jahren mehr als verdient:
Ab jetzt kannst du unsere Heimspiele endlich von der ersten Minute an sehen.
Lieber Bernd, wir sagen einfach: DANKE!