+++ Derbysieg +++

Derbysieg mit klarer Kante – Starke Reaktion bringt verdientes 4:0
Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Derby mit leichten Vorteilen für den SC Leinefelde. Die Gäste kamen zu ersten Möglichkeiten, doch auf Jonas Lerch war Verlass. Mit starken Paraden hielt er unsere Mannschaft an diesem Tag im Spiel und sorgte dafür, dass wir in dieser Phase keinen Rückstand hinnehmen mussten.

Eiskalt zur Führung – Dornieden trifft zur Pause
Mit zunehmender Spielzeit fand die Papst-Elf besser in die Partie – und nutzte ihre erste klare Chance direkt. Nach starker Vorarbeit von Thomas Kahlmeyer blieb Fabio Dornieden cool und schob den Ball durch die Beine des Torhüters zur 1:0-Führung ein (34.). Ein Treffer, der spürbar Sicherheit gab und den Gegner dazu zwang, mehr Risiko zu gehen.

Zweite Halbzeit gehört dem SCH
Nach dem Seitenwechsel zeigte unsere Mannschaft eine klare Leistungssteigerung. Die Räume wurden größer, die Aktionen zielstrebiger – und diesmal auch konsequent genutzt. Zunächst war es Benito Schöneich, der nach einem abgewehrten Abschluss von Thomas Kahlmeyer zur Stelle war und überlegt zum 2:0 einschob (55.). Nur wenige Minuten später folgte die Vorentscheidung: Erneut war es Kahlmeyer, der den Angriff einleitete, und Fabio Dornieden vollendete den Konter eiskalt zum 3:0 (59.).

Kontrolle, Chancen – und der verdiente Schlusspunkt
In der Folge hatte unsere Mannschaft das Spiel komplett im Griff. Immer wieder erkämpften sich unsere Jungs im Mittelfeld die Bälle, ließen Leinefelde kaum noch zur Entfaltung kommen und erspielten sich weitere Chancen. Auch wenn nicht jeder Angriff sauber zu Ende gespielt wurde, blieb die Dominanz klar erkennbar. Den Schlusspunkt setzte schließlich Denys Akhtyrskyi kurz vor dem Abpfiff. Nach Vorlage von Fabio Dornieden traf er zum 4:0-Endstand (90.) und machte den Derbysieg perfekt.

Starke Mannschaftsleistung als Schlüssel
Unterm Strich steht ein auch in der Höhe verdienter Sieg, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung getragen wurde. Eine klare Steigerung zur Vorwoche – und der Beweis, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, wenn sie es gemeinsam auf den Platz bringt.

Spieldaten
1. SC 1911 Heiligenstadt II – SG SC Leinefelde 1912 4:0 (1:0)

SC Heiligenstadt
Lerch – Kaufhold – Semper – Schäfer – Schöneich (56. Akhtyrskyi) – Spies (70. Roth) – Kahlmeyer (78. Ungewitter) – Strecker (83. Weidemann) – Pingel – Hanusch – Dornieden

SG SC Leinefelde 1912
Thriene (82. Wolfram) – Burghardt – Hebestreit – Gerbig – Kaltenhäuser (60. Dietrich) – F. Meyer (56. Schnur) – Schmalstieg – Wiederhold – N. Meyer – Buß – Wedekind

Schiedsrichter
Thormann-Stolz

Zuschauer
99

Tore
1:0 Dornieden (34.), 2:0 Schöneich (55.), 3:0 Dornieden (59.), 4:0 Akhtyrskyi (90.)

 

+++ MATCHDAY AM SONNTAG +++

Derbytime im Gesundbrunnen
Es ist angerichtet. Derbytime im Gesundbrunnen. Ein Spiel, auf das unsere Blau-Weißen von Trainer Daniel Papst schon lange hingefiebert haben. Auch wenn es „nur“ ein Duell in der Kreisoberliga ist – im Eichsfeld ist und bleibt es das Spiel der Spiele. Wenn der SCH auf den SCL trifft, ist alles angerichtet.

Ein Blick zurück – und viel Geschichte dazwischen
Man muss schon ein gutes Stück in den Annalen der Fußballgeschichte zurückblättern, um das letzte Aufeinandertreffen zu finden. In der Saison 2016/2017 behielt der SCH mit 3:2 die Oberhand. Seitdem ist viel passiert, viel Wasser ist durch die Leine geflossen. Neue Gesichter, neue Geschichten – doch die Bedeutung dieses Duells ist geblieben.

Starker Gegner mit breiter Brust
Die Mannschaft von Trainer Daniel Siebert ist nach dem Abstieg aus der Landesklasse im vergangenen Sommer aktuell auf einem starken zweiten Tabellenplatz unterwegs. Und am vergangenen Wochenende setzte der SCL ein echtes Ausrufezeichen: Mit einem deutlichen 9:1-Erfolg gegen den Tabellendritten unterstrich man eindrucksvoll die eigene Qualität. Der Gegner kommt also mit breiter Brust in den Gesundbrunnen.

Hinspiel als Vorgeschmack
Das Hinspiel im Leinesportpark im vergangenen Herbst endete mit einem 1:1 – ein Duell auf Augenhöhe, intensiv geführt, ohne Sieger. Genau das zeigt, was uns auch diesmal erwartet: Kampf, Leidenschaft und zwei Teams, die sich nichts schenken werden.

Jetzt den Bock umstoßen
Unsere Blau-Weißen mussten am vergangenen Wochenende in Wingerode eine 2:4-Niederlage hinnehmen. Ein Rückschlag, der schmerzt – aber auch einer, der neue Energie freisetzen kann. Jetzt gilt es, den berühmten Bock umzustoßen und endlich wieder einen Dreier einzufahren. Und was wäre dafür besser geeignet als ein Derby vor heimischer Kulisse?

Auf geht’s, SCH!

+++ Wieder nicht belohnt +++

Pfosten, Kampf und ganz viel Herz – SCH belohnt sich wieder einmal nicht gegen den SC Freital

Früher Rückschlag wirft uns aus dem Rhythmus
Der Samstagnachmittag im Gesundbrunnen begann alles andere als nach Plan. Mit viel Energie und klaren Vorsätzen war unsere Seipel-Elf ins Spiel gegen den SC Freital gegangen – doch bereits in der 7. Minute folgte der erste Dämpfer. Gästekapitän Sandro Schulze traf aus 16 Metern zur frühen Führung für die Sachsen. Ein Treffer, der Wirkung zeigte. Freital gewann spürbar an Sicherheit, kombinierte sich das ein oder andere Mal im ersten Durchgang immer wieder gefährlich nach vorne und war in den Zweikämpfen präsent. Unsere Blau-Weißen fanden zunächst nicht richtig ins Spiel, taten sich schwer, das Tempo hochzuhalten und klare Aktionen nach vorne zu bringen.

Unglückliches 0:2
Mitten in diese Phase hinein, als der SCH auf dem Weg war, besser ins Spiel zu finden, fiel das 0:2 – und das auf besonders bittere Art und Weise. Nach einem Freistoß landete der Ball am Pfosten und sprang direkt vor die Füße von Bruno Schiemann, der aus kurzer Distanz nur noch einköpfen musste (36.). Ein Rückschlag, der weh tat. Doch wer dachte, unsere Jungs würden sich hängen lassen, lag falsch.

Ruprecht bringt den Glauben zurück
Nach der Pause zeigte die Seipel-Elf ein anderes Gesicht. Zwar blieb Freital zunächst spielbestimmend, doch mit zunehmender Spielzeit wuchs der Wille, dieses Spiel noch einmal zu drehen. Der Moment, der alles veränderte: Ein Standard von Bako landete am Aluminium – ein erstes Ausrufezeichen. Nur Sekunden später war es dann soweit: Moritz Ruprecht wurde stark in Szene gesetzt und verkürzte auf 1:2 (64.). Der Gesundbrunnen war wieder da. Und mit ihm der Glaube.

Alles reingeworfen – doch das Aluminium sagt nein
Was folgte, war ein offener Schlagabtausch mit einem klaren Ziel: den Ausgleich zu erzwingen. Unsere Blau-Weißen warfen alles nach vorne, kämpften um jeden Meter, suchten immer wieder den Weg zum Tor. Dann die 85. Minute – der Moment, der dieses Spiel beschreibt. Fabian Schnellhardt setzt zum Schlenzer an, der Ball fliegt perfekt, knallt an den Innenpfosten … und springt zurück ins Feld. Kein Tor. Kein Ausgleich.

Bitteres Ende und ein Spiel der kleinen Unterschiede
In der Schlussphase musste unsere Mannschaft dann auch noch einen Rückschlag hinnehmen: Dioum Abdoul Aziz sah die Ampelkarte und musste vorzeitig vom Platz (88.). Am Ende steht wieder eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten – in einem Spiel, das einmal mehr zeigt, wie eng es in dieser Liga zugeht. Unsere Seipel-Elf war dran, auf Augenhöhe, mit Chancen auf den Punktgewinn. Doch wieder entscheiden Kleinigkeiten gegen uns.

Blick nach vorne – jetzt zählt jeder Punkt
So bitter dieses Spiel auch ist – es zeigt auch, was in dieser Mannschaft steckt: Leidenschaft, Moral und der unbedingte Wille, sich gegen jeden Gegner zu behaupten.
Jetzt heißt es: Mund abputzen, weitermachen. Denn schon am kommenden Sonntag wartet das nächste Endspiel im Abstiegskampf. Und eines ist klar – diese Mannschaft wird weiter kämpfen. Bis zur letzten Minute der Saison.

Spieldaten
1. SC 1911 Heiligenstadt – SC Freital 1:2 (0:2)

SC Heiligenstadt
Stankovic – Wolanski (79. Gümpel) – Abdoul Aziz – Göbel (79. Wilhelm) – Stashenko – Schnellhardt – Ruprecht – Voilenko – Gorges – Fiedler (46. Vogt) – Bako

SC Freital
Hartmann – Heidler (85. Wermann) – Häfner (65. Fluß) – Michael – Schulze (65. Frenzel) – Schiemann (65. Wessely) – Tänzer – Ranninger (78. Böcker) – Menz – Horschig – Von Brezinski

Schiedsrichter
Lehmann

Zuschauer
380

Tore
0:1 Schulze (7.), 0:2 Schiemann (36.), 1:2 Ruprecht (63.)

 

 

+++ MATCHDAY AM SAMSTAG +++

Heimspiel gegen den Tabellenzweiten – Große Aufgabe vor heimischer Kulisse
Der 25. Spieltag der Oberliga Süd bringt ein echtes Schwergewicht in den Gesundbrunnen: Unsere Seipel-Elf empfängt mit dem SC Freital den aktuellen Tabellenzweiten. Eine Herausforderung, die es in sich hat – aber gleichzeitig auch die Chance, vor heimischer Kulisse ein Ausrufezeichen zu setzen. Genau solche Spiele brauchen wir jetzt.

Gegner mit Qualität – aber nicht unverwundbar
Das Team von Trainer Christopher Beck hat am vergangenen Wochenende gezeigt, wie viel Qualität, aber auch wie viel Kampf in ihm steckt. Beim 3:3 gegen den FC Einheit Rudolstadt verspielte Freital zunächst eine 2:0-Führung, lag zwischenzeitlich sogar zurück – und kam am Ende doch noch zum Ausgleich.

Blick auf uns: Chancen da, Glaube bleibt
Unsere Blau-Weißen konnten zuletzt beim Bischofswerdaer FV 08 zumindest einen Punkt mitnehmen – ein Ergebnis, das sich für die Moral gut anfühlt, aber auch zeigt, was möglich gewesen wäre.
Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir genug Chancen, um mehr mitzunehmen. Doch am Ende zählen im Abstiegskampf keine „Hätte, wenn und aber“. Entscheidend ist, dass wir weiter an uns glauben und bis zur letzten Minute der Saison alles auf dem Platz lassen.

Personelle Lage: Lichtblicke und Ausfälle
Die personelle Situation bleibt im Vergleich zu den letzten Wochen weitgehend stabil. Ein kleiner Lichtblick: Unser Capitano Sebastian Möhlhenrich konnte unter der Woche erste Schritte mit dem Ball machen – auch wenn der Weg zurück noch Zeit brauchen wird. Fehlen werden dagegen Keliano Tavares aufgrund seiner fünften Gelben Karte sowie Vincent Michalek und Pascal Köhler, die sich im Spiel in Bischofswerda verletzt haben.

Mit euch im Rücken
Jetzt gilt es, gemeinsam anzupacken. Gegen einen starken Gegner, in einer wichtigen Phase der Saison. Unsere Seipel-Elf wird wieder alles reinwerfen – und mit euch im Rücken im Gesundbrunnen um jeden Meter kämpfen. Denn eines ist klar: Wir geben nicht auf. Wir glauben an uns. Und wir werden bis zum letzten Spieltag alles investieren.

Auf geht’s, SCH!

OBERLIGA
💻 Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/zzwnr

🎥 Zur Liveübertragung: https://t1p.de/t7s8k

+++ Alle unsere Spiele am Wochenende +++

Heimspiel im Gesundbrunnen
Wieder Zusammen mit euch 🤝
Es geht gegen den SC Freital 😃

Auf geht`s 💙🤍

📲 Wie immer berichten wir wieder auf allen Social Media Kanälen

💻 Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/zzwnr

🎥 Zur Liveübertragung: https://t1p.de/zxew8

Unsere Spiele am Wochenende – alles im Überblick.

Reserve
KREISOBERLIGA
So, 19.04.26 | 15:00
SCHII vs. SG SC Leinefelde 1912

U19
So, 19.04.26 | 10:30
SCH : SG TSV Kerspleben

U17
Sa, 18.04.26 | 10:00
SCH : JFV Eichsfeld Mitte

U15
So, 19.03.26 | 12:30
SCH : SG SV Rot-Weiß Buttlar

+++ Kein Erfolg +++

Papst-Elf verliert bei der SG SV Schwarz-Rot Wingerode mit 2:4.

Spieldaten
SG SV Schwarz-Rot Wingerode – 1. SC 1911 Heiligenstadt II 4:2 (3:1)

SG SV Schwarz-Rot Wingerode
Kuna – Riethmüller – Cheap (90. Senft) – Jeske (38. Senft) – T. Künzel – Marius Märkl – Simon (75. Kaufmann) – P. Künzel – Marx – Oppermann – Maximilian Märkl (89. Thrien)

SC Heiligenstadt
Lerch – Kaufhold – Wibe (23. Spies) – Weilandt (46. Weidemann) – Semper – Schäfer – Schöneich – Kahlmeyer – Pingel – Hanusch – Dornieden (69. Ungewitter) – Akhtyrskyi

Schiedsrichter
Werner

Zuschauer
84

Tore
1:0 Oppermann (16.), 2:0 Simon (30.), 2:1 Akhtyrskyi (42.), 3:1 Maximilian Märkl (45.) 3:2 Hausch (51.), 4:2 Marius Märkl (78.)

+++ MATCHDAY AM SONNTAG +++

Auswärts gefordert: Papst-Elf will zurück in die Spur
Für unsere Papst-Elf steht der nächste Spieltag an – und der führt uns auswärts zur SG SV Schwarz-Rot Wingerode. Dort treffen wir auf den aktuellen Tabellenzehnten – eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist und immer wieder für unangenehme Spiele sorgen kann.

Ein Gegner mit Qualität und Widerstandskraft
Das Team von Trainer Thomas Rosenbrock musste sich zwar am Ostermontag bei der SG SV 1887 Gernrode mit 0:2 geschlagen geben, hat aber in den Wochen zuvor gezeigt, was in ihm steckt.
Gerade gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel konnte Wingerode immer wieder punkten – unter anderem mit einem starken 1:0-Auswärtssieg bei der SG BSV Blau-Weiß Lengenfeld/Stein. Ein Gegner, der kämpft, der unangenehm ist – und der uns über 90 Minuten alles abverlangen wird.

Reaktion zeigen nach dem Pokal-Aus
Für unsere Papst-Elf gilt es, das bittere Aus im Pokal-Halbfinale schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Gerade jetzt ist es wichtig, als Team zusammenzustehen und die richtige Antwort auf dem Platz zu geben. Die Erinnerungen an die letzten Auswärtsspiele machen Mut: In Deuna und Mühlhausen hat unsere Mannschaft gezeigt, wozu sie in der Lage ist, wenn Einsatz, Wille und Leidenschaft stimmen.

Alles ist drin – wenn wir es auf den Platz bringen
Die Aufgabe ist klar: an die eigenen Stärken glauben, die Intensität hochhalten und von Beginn an präsent sein. Wenn es unserer Papst-Elf gelingt, diese Dinge umzusetzen, dann ist ein Auswärtssieg absolut im Bereich des Möglichen.

Auf geht’s, SCH!

+++ Punkteteilung +++

Später Ausgleich in Bischofswerda: Moral wird belohnt
Unsere Seipel-Elf war mit dem klaren Ziel nach Bischofswerda gereist, endlich den nächsten wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren. Doch der Start in die Partie beim Bischofswerdaer FV 08 verlief alles andere als optimal. Bereits in der Anfangsphase mussten wir einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Ein Nackenschlag, der das Spiel zunächst in eine schwierige Richtung lenkte – gerade, weil unsere Blau-Weißen Jungs danach nur schwer in die Partie fanden.

Stankovic hält uns im Spiel
In dieser Phase war dann Verlass auf unseren Schlussmann: Aleksandar Stankovic parierte einen Foulelfmeter und hielt uns damit im Spiel. Ein Moment, der uns am Ende überhaupt erst die Möglichkeit gab, zurückzukommen. Nach und nach fand die Seipel-Elf besser in die Begegnung, wurde mutiger und erspielte sich erste Chancen. Doch noch fehlte die letzte Konsequenz – und auch ein wenig das Glück.

Zweite Halbzeit gehört den Blau-Weißen
Nach dem Seitenwechsel übernahm unsere Mannschaft mehr und mehr die Kontrolle. Man spürte, dass wir dieses Spiel drehen wollten. Chancen waren da: Maciej Wolanski hatte gleich mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, und auch ein Treffer durch Fabian Schnellhardt wurde wegen Abseits aberkannt. Mit jeder Minute wurde der Druck größer – doch der Ball wollte zunächst einfach nicht über die Linie.

Aziz belohnt den Aufwand
In der Schlussphase war es dann endlich so weit: Nach einer starken Hereingabe stieg Dioum Abdoul Aziz hoch und köpfte den verdienten Ausgleich zum 1:1. Ein Tor, das für die Moral unserer Mannschaft steht – und für den unbedingten Willen, bis zum Schluss alles zu investieren. Sogar der Sieg war noch im Bereich des Möglichen, doch die letzte große Chance in der Nachspielzeit blieb ungenutzt.

Punkt mit gemischten Gefühlen – Blick nach vorn
Am Ende nehmen wir einen Punkt aus der Oberlausitz mit – ein Teilerfolg, der sich dennoch nicht wie ein voller anfühlt. Die Enttäuschung war spürbar, weil die Mannschaft mehr wollte und auch die Möglichkeiten dafür hatte. Aber eines ist klar: Diese Mannschaft lebt, sie kämpft – und sie wird bis zur letzten Minute der Saison alles auf dem Platz lassen.

Weiter geht’s direkt am nächsten Samstag, denn dann wartet im Gesundbrunnen das Heimspiel gegen den SC Freital.

Spieldaten
Bischofswerdaer FV 08 – 1. SC 1911 Heiligenstadt 1:1 (1:0)

Bischofswerdaer FV 08
Kiefer – Scharfe – Dolla – Weiß (77. Scheunert) – Fromm – Sobe – Bürger (73. Scholze) – Hofmann – Stopp – Hecker (60. Krautschick) – Born (77. Krause)

SC Heiligenstadt
Stankovic – Wolanski – Köhler (38. Abdoul Aziz) – Tavares (78. Vogt) – Michalek (57. Stashenko) – Schnellhardt – Pietsch (78. Wilhelm) – Ruprecht (78. Fiedler) – Voilenko – Gorges – Bako

Schiedsrichter
Stein

Zuschauer
168

Tore:
1:0 Sobe (9.), 1:1 Abdoul Aziz (82.)

+++ MATCHDAY AM SAMSTAG +++

Auswärts am Rand der Oberlausitz – Wichtige Punkte im Blick
Der 24. Spieltag führt unsere Seipel-Elf an den Rand der Oberlausitz – zum Bischofswerdaer FV 08. Nach dem umkämpften Heimsieg am Ostersamstag gegen den FC Einheit Rudolstadt und der bitteren Niederlage am Ostermontag in Auerbach wartet damit die nächste große Aufgabe auf unsere Blau-Weißen. Erneut geht es gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller – ein Spiel, das im Kampf um den Klassenerhalt kaum wichtiger sein könnte.

Formstarker Gegner wartet
Die Gastgeber kommen mit Rückenwind in diese Partie. Das Team von Trainer Frank Rietschel konnte am Ostersamstag mit einem deutlichen 5:1-Heimerfolg gegen den FC Grimma wichtige Punkte sammeln und Selbstvertrauen tanken. Ein Gegner, der weiß, worum es geht – und der alles daransetzen wird, auch gegen uns nachzulegen.

Alles reinwerfen – bis zur letzten Minute
Für unsere Seipel-Elf gilt es, genau das auf den Platz zu bringen, was uns zuletzt stark gemacht hat: Einsatz, Leidenschaft und der unbedingte Wille, jeden Zweikampf anzunehmen.
Wie schon am vergangenen Wochenende wird es darauf ankommen, alles reinzuwerfen und bis zur letzten Minute der Saison an das große Ziel zu glauben. Spiele wie dieses entscheiden am Ende darüber, ob man sich belohnt.

Kader: Alle an Bord, Wolanski zurück
Personell gibt es positive Nachrichten: Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord. Auch Maciej Wolanski kehrt nach seiner Sperre wieder in den Kader zurück und gibt uns zusätzliche Optionen. Die Voraussetzungen sind da – jetzt gilt es, sie auch auf den Platz zu bringen.

Gemeinsam nach vorne schauen
Es ist angerichtet für ein intensives Auswärtsspiel, in dem wieder jede Aktion zählen wird. Unsere Blau-Weißen haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie bereit sind, diesen Kampf anzunehmen. Jetzt heißt es: zusammenstehen, alles geben und hoffentlich mit etwas Zählbarem im Gepäck die Heimreise aus der Oberlausitz antreten.

Auf geht’s, SCH!

💻 Der ausführliche Liveticker auf: https://t1p.de/ym6sk

+++ 125 Jahre Blau-Weiß +++

Ein besonderer Moment im Gesundbrunnen – mehr als nur Fußball
Die Halbzeitpause unseres Oberligaspiels am Samstag bot einen ganz besonderen Rahmen. Während auf dem Platz kurz durchgeatmet wurde, rückte das in den Mittelpunkt, was unseren Verein seit jeher ausmacht: Menschen, die ihn über viele Jahre hinweg geprägt haben.

125 Jahre Vereinstreue
Gemeinsam durften wir fünf langjährige Vereinsmitglieder ehren – und die Zahl dahinter spricht für sich: unglaubliche 125 Jahre Vereinszugehörigkeit. Eine Zahl, die nicht nur beeindruckt, sondern vor allem zeigt, wie viel Herzblut, Leidenschaft und Verbundenheit in unserem Verein stecken.

Ein runder Geburtstag als besonderes Highlight
Als wäre das noch nicht besonders genug gewesen, gab es zusätzlich noch einen runden Geburtstag zu feiern. Ein Moment, der die Ehrung perfekt abgerundet hat und einmal mehr gezeigt hat, wie eng Gemeinschaft und Verein bei uns zusammengehören.

Danke für eure Treue
Solche Augenblicke sind es, die unseren Verein besonders machen. Sie erinnern daran, dass der Fußball zwar auf dem Platz gespielt wird – der wahre Wert eines Vereins aber in den Menschen liegt, die ihn tragen.

Danke für eure jahrelange Treue, euren Einsatz und eure Unterstützung. Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Blau-Weißen Familie.