+++ Endlich +++

Der Knoten ist geplatzt – SCH dreht Spiel und feiert den ersten Saisonsieg!


Es war einer dieser Tage, an denen man das Gefühl hatte: Heute geht was. Auch wenn es Rückschläge brauchte, auch wenn es Nerven kostete – am Ende steht er fest, der ersehnte erste Dreier der Saison. Und wie verdient dieser Erfolg ist, zeigte der Spielverlauf gegen den VfL Halle 96 deutlicher, als es jedes Ergebnis könnte. Moral, Leidenschaft und der unbedingte Wille, sich endlich zu belohnen. Die Seipel-Elf lebte – und sie kämpfte wie eine Einheit.

Schockstart & Antwort kurz vor der Pause


Die Partie begann alles andere als optimal. Bereits nach zwölf Minuten zappelte der Ball im Heiligenstädter Kasten – ein Freistoß vom Sechzehner, platziert von Joel Marks. 0:1.
 Doch heute war etwas anders. Kein Einbruch, kein Nachlassen. Der SCH blieb mutig, suchte den Weg nach vorn, biss sich ins Spiel zurück. Und gerade dann, als die Halbzeit fast erreicht war, fiel der Moment, der alles auf null setzte: Eckball, Gewühl – und dann jagt Elias Gorges die Kugel in der 45. Minute zum Ausgleich ins Tor. 1:1. Verdient.

Wieder ein Rückstand – und wieder kommt die Antwort


Die zweite Halbzeit startete wie die erste: mit einem Schlag in die Magengrube. Halle nutzte die erste klare Chance, Jegor Jagupov schob zum 1:2 ein (51.). Doch wer jetzt glaubte, die Köpfe würden wieder sinken, irrt gewaltig. Diese Mannschaft zeigte Herz. Adrian Wilhelm und Kristian Bako hatten den Ausgleich bereits auf dem Fuß bzw. auf dem Kopf, der Druck stieg von Minute zu Minute – und dann die Belohnung. Maciej Wolanski fasst sich in der 69. Minute ein Herz, bleibt eiskalt und schiebt zum 2:2 ein.

Ein Märchen in 180 Sekunden – Leon Gümpel schreibt die schönste Geschichte


Fußball schreibt manchmal Sätze, die man kaum schöner formulieren könnte. Vergangene Woche erst zurück im Kader und mit einem Kurzeinsatz – und heute wird er zum Helden: Leon Gümpel. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich landet der Ball auf seinem Kopf, er nimmt Maß und bringt das Ding zum 3:2 in die Maschen.
Die Seipel-Elf belohnt sich für Wochen harter Arbeit. Erste drei Punkte – und vielleicht der Moment, der alles verändert.
„Wir hatten heute den Mut, Umschaltsituationen zu generieren. Den Kampf haben wir angenommen und dementsprechend haben wir uns Chancen erarbeitet“, so unser Trainer Benedikt Seipel.

Spieldaten
1. SC 1911 Heiligenstadt – VfL Halle 96 3:2 (1:1)

SC Heiligenstadt
Stankovic – Wolanski (90.+4 Abdoul Aziz) – Köhler – Göbel – Berger (30. Jeschke) – Wilhelm (66. Gümpel) – Möhlhenrich – Schnellhardt – Pietsch (66. Pietsch) – Gorges – Bako

VfL Halle 96
Schmid – Hüttig – Kurti (68. Hentsch) – Jagupov – Pessel – Cabral – Marks – Oikonomidis (84. Oikonomidis) – Haese – Racine – Jagatic (68. Borval)

Schiedsrichter
Arnold

Zuschauer
302

Tore
0:1 Marks (12.), 1:1 Gorges (44.), 1:2 Jagupov (51.), 2:2 Wolanski (69.), 3:2 Gümpel (72.)

 

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