+++ Kämpferisch stark, am Ende knapp geschlagen +++

„Das war Leidenschaft pur!“ – so lässt sich die Reise der Thüne-Elf in den Spreewald wohl am besten beschreiben. Zwar stand am Ende eine bittere 1:2-Niederlage in Unterzahl, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Doch zugleich wurde deutlich, dass in dieser Oberliga oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden.

Starker Gegner mit großen Zielen

Der Gastgeber vom VfB Krieschow hatte vor der Partie nochmals für Schlagzeilen gesorgt: Mit Alexander Bittroff, einem erfahrenen Profi mit Zweitliga-Vergangenheit, verstärkte man den ohnehin ambitionierten Kader. Das Ziel ist klar – der Aufstieg in die Regionalliga. Und so wollte der VfB von Beginn an demonstrieren, wer auf heimischem Platz das Sagen hat.

Mutige Thüne-Elf hält dagegen


Doch mit dieser Rechnung hatten die Gastgeber nicht die Thüne-Elf einkalkuliert. Von Beginn an glänzend eingestellt vom gesamten Trainerteam, agierte der SCH aus einer kompakten Defensive heraus und setzte immer wieder Nadelstiche – vor allem über die rechte Seite durch Kristian Bako.
Trotzdem gelang Krieschow die Führung: Nach einem Foulspiel verwandelte Pereira Rodrigues in der 15. Minute per Elfmeter zum 1:0. Doch die Thüne-Elf steckte nicht zurück und belohnte sich: In der 27. Minute sorgte Robin Vogt mit einer starken Einzelleistung für den verdienten Ausgleich.

Unterzahl verändert das Spiel


Die Partie nahm jedoch kurz darauf eine bittere Wendung. Kapitän Sebastian Möhlhenrich sah zunächst in der 29. Minute Gelb und musste kurz vor der Pause nach einem weiteren, kaum vermeidbaren Foul mit Gelb-Rot vom Platz. Über eine komplette Halbzeit musste die Thüne-Elf nun in Unterzahl bestehen.

Bitteres Gegentor und verpasster Lohn


Trotz Unterzahl hielt die Mannschaft lange stark dagegen. Mit enormem Einsatz verteidigte man leidenschaftlich und setzte immer wieder gefährliche Akzente nach vorn. Doch in der 70. Minute nutzte Tobias Gerstmann einen Moment der Unordnung in der Defensive und brachte den VfB mit 2:1 in Führung.
Auch danach gab sich der SCH nicht auf. Immer wieder sorgte der unermüdliche Kristian Bako auf der rechten Seite für Gefahr – doch die letzte Durchschlagskraft fehlte, um den verdienten Ausgleich zu erzwingen.

Blick nach vorn – Pokal wartet

So stand am Ende eine knappe und wieder einmal schmerzhafte Niederlage, die trotz großer Leidenschaft und Kampfgeist unbelohnt blieb. Doch die Leistung in Krieschow macht Mut: Mit dieser Einstellung und diesem Zusammenhalt wird die Thüne-Elf auch in den kommenden Aufgaben bestehen.
Am kommenden Samstag geht es erneut auf Reisen: In der zweiten Runde des Landespokals wartet die Spielvereinigung Siebleben.

Spieldaten
VfB 1921 Kriechow – 1. SC 1911 Heiligenstadt 2:1 (1:1)

VfB 1921 Kriechow
Mellack – Knechtel – Dreßler – Gerstmann (86. Antosiak) – Pereira Rodrigues – Zurawsky – Stephan (46. Hebler) – Grimm (46. Bittroff) – Michalski (59. Felgenträger) – Zizka (68. Pahlow)

SC Heiligenstadt
Stankovic – Wolanski – Köhler – Abdoul Aziz – Göbel (87. Rohner) – Jeschke (62. Pietsch) – Möhlhenrich – Vogt (51. Michalek) – Gorges – Fiedler (62. Wilhelm) – Bako

Schiedsrichter
Hanft

Zuschauer
291

Tore
1:0 Pereira Rodrigues (14.), 1:1 Vogt (27.), 2:1 Gerstmann (70.)

 

 

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