Derbysieger! Auswärtserfolg in Teistungen

Nach den ersten gespielten Minuten wurden Erinnerungen ans Hinspiel wach, wo in einem torreichen Spiel am Ende der FC Wacker 1914 Teistungen in Heiligenstadt 5:4 gewann.
Denn auch diesmal brauchte die Partie keine lange Aufwärmphase….
Bereits nach 120 Sekunden brachte Lubojanski einen Freistoß aus dem Halbfeld nach innen und Wilhelm köpfte zur Gästeführung ein (2.). Doch nahezu postwendend folgte die Antwort, als Mariusz Wolanski einen Freistoß aus 18 Meter halbrechter Position über die Mauer ins Tor legte (7.). Danach aber beruhigte sich das temporeiche Spiel. Im Laufe der ersten Halbzeit gewannen die Gäste mehr und mehr die Spielkontrolle. Aus dem Spiel heraus ergaben sich auf beiden Seiten aber keine Großchancen. Die beste Möglichkeit zur Führung hatte Ivan Peric, der einen Wembley-Gedächtnisfreistoß aus 18 Metern an die Lattenunterkante setzte, von wo die Kugel raussprang (35.).

 

Mit Wiederbeginn waren erneut die Heiligenstädter hellwach. Erneut war Lubojanski der Vorbereiter, der einen Ball nach innen gab, wo die Gästeverteidiger nicht klären konnte und Werner das Spielgerät aus 18 Metern volley in die Maschen setzte (46.). Die Hausherren reagierten kurzzeitig wütend und machten Druck, doch der 1. SC brachte dann wieder Ruhe in die Partie. Im Umkehrspiel entstand vor allen durch Lubojanski über rechts des Öfteren Gefahr. Wilhelm hätte dann den Sack zu machen können, als er von der Mittellinie alleine auf das Teistunger Tor zulief, aber sich die Kugel im entscheidenden Moment zu weit vorlegte (76.). So wurde es noch einmal spannend, da Wacker in der Schlussphase noch einmal alles versuchte. Gefahr gab es vor allen bei ruhenden Bällen. In einer hektischen Schlussphase brachte es aber die Merfert-Elf über die Zeit. Allerdings bezahlten die Gäste den Sieg recht teuer. Mit Maximilian Lerch (5. Gelbe) und Lubojanski (Gelb-Rot/92.) fehlen nächste Woche gleich zwei Stammspieler mit Sperre.

 

Christoph Rodenstock (Co-Trainer 1. SC Heiligenstadt): „Ich denke der Sieg geht aufgrund der Spielanteile in Ordnung. Anfangs war es ein temporeiches Spiel, weil wir keine Ruhe reinbekommen haben. Aber das wurde dann besser und wir haben die Partie kontrolliert. Am Ende wurde es noch einmal hektisch, aber wir haben den Vorsprung über die Zeit gebracht.“