Spielbericht: FSV Sömmerda – 1. SC 1911 Heiligenstadt ​2:1 (1:0)

Eine mehr als unnötige Niederlage musste unsere Mannschaft beim Landesklassevertreter Sömmerda hinnehmen und hat sich damit bereits in der zweiten Runde aus dem Thüringenpokal verabschiedet.
Die Vorgabe, aus einer kompakten Defensive schnell nach vorne zu spielen, konnte in der ersten Halbzeit kaum umgesetzt werden. Vor allem „schnell“ ging es leider nur selten. Hinzu kam, dass unsere Außenverteidiger viel zu häufig in Unterzahl agieren mussten, da ihnen die Unterstützung fehlte. Solch eine Situation nutzte der Gastgeber als S. Horn eine Eingabe veredelte. Bei unseren eigenen Torchancen bekam immer noch irgendein Abwehrspieler ein Bein dazwischen oder es fehlte einfach das Glück, wie beim Kopfball von M. Henkel.
In der zweiten Halbzeit setzten wir den Gegner früher unter Druck und konnten ihn zu Fehlern zwingen. Allerdings ließen wir reihenweise beste Ausgleichschancen liegen. Es kam, was kommen musste. Ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung führte zum Konter und A. Zeiße zeigte uns, wie Tore geschossen werden. Positiv war, dass sich die Mannschaft auch jetzt noch nicht aufgab. So gab es nach dem Anschlusstreffer durch E. Basdekis noch die Ausgleichschance, aber R. Osmani scheiterte am Torhüter. Sömmerda verteidigte mit allem was es hatte, kämpfte aufopferungsvoll und hatte sich somit das Weiterkommen verdient.
Für unser junges Team heißt es, weiter hart zu arbeiten. Vielleicht gelingt es dann, vor dem Tor abgezockter zu agieren.

Für den SCH spielten:
C. Drost, N. Berger, G. Kränzel, E. Wiedenbruch, M. Henkel,
R. Merfert (D. Haberzettel), N. Launert, M. Lerch, B. Dragicevic (R. Osmani),
M. Lubojanski, A. Wilhelm (E. Basdekis),